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Trächtigkeitstagebuch für Hunde bei Dog Insights

Es ist immer sinnvoll ein Trächtigkeitstagebuch zu führen, denn nur dann kann man sicher gehen, wie weit die Hündin in ihrer Trächtigkeit ist und entsprechend rechtzeitig alles für die Geburt und die Welpen vorbereiten. Auf Dog Insights gibt es die Möglichkeit alles genau zu dokumentieren, sogar mit Fotos. Dadurch bekommt man auch einen guten Überblick über den Zustand der Hündin und somit kann man auch sagen, dass man sein Bestes getan hat, um gesunde und glückliche Welpen zu bekommen.

Damit es mit gesunden und glücklichen Hunden auch klappt sollte man einiges über das Sexualleben und die Entwicklung von Welpen wissen. Auch als Interessent an einem Welpen, ohne die Absicht zu züchten, ist es sehr aufschlussreich über die Zucht ein paar Einblicke zu bekommen.

Trächtigkeitstagebuch: Sexualzyklus der Hündin

Wichtig zu wissen ist, dass der Zyklus einer Hündin 4 Phasen hat. Nicht in jeder Phase des Zyklus ist die Hündin empfänglich und kann gedeckt werden. Diese 4 Phasen können immer um einige Tage variieren. Bedingt wird dies durch Rasse, Jahreszeit, Alter und vieles mehr. Im Folgenden wird immer ein Durchschnittswert angegeben.

Die ersten beiden Phasen werden bei Hunden als Läufigkeit bezeichnet.

Man muss bedenken, dass dieser Zyklus beim ersten Auftreten so gering ausfallen kann, dass der Mensch ihn kaum oder gar nicht wahrnimmt.

Vorbrunst (Proöstrus)

Das ist der Beginn des Zyklus. Sie dauert im Durchschnitt etwa 9 Tage.

Es schwillt der äußerlich sichtbare Schambereich an und die Hündin hat blutigen Ausfluss aus der Vagina.

Für Rüden riecht die Hündin jetzt auch deutlich interessanter, die Hündin wehrt die Rüden jedoch noch ab.

Brunst (Östrus)

Auch diese Phase dauert im Durchschnitt 9 Tage und man nennt sie die Periode der sexuellen Akzeptanz oder auch Hochbrunst.

Innerlich entstehen nun die befruchtungsfähigen Eizellen und es findet der Eisprung statt.

Äußerlich erkennt man diese Phase daran, dass der Schambereich weiter anschwillt und rot wird (durch die Durchblutung) und der Blutige Ausfluss wird deutlich heller.

Jetzt ist Vorsicht geboten, denn die Hündin lässt sich für wenige Tage von Rüden besteigen. Dies erkennt man daran, dass sie die Rute im Ansatz leicht seitlich abknickt und Rüden nicht mehr abgewehrt werden. Darum nennt man diese Phase auch Standhitze oder Stehtage.

Nachbrunst (Metöstrus/Diöstrus)

In dieser Phase bildet sich alles wieder zurück, es ist die Periode der absinkenden sexuellen Aktivität. Sie dauert ca. 75 Tage. Der Bereich um die Vagina schwillt wieder ab, die Rötung geht zurück, der Ausfluss hört auf.

In dieser Zeit finden Hormonelle Veränderungen statt. Diese bemerkt man nicht immer, jedoch verändern einige Hündinnen ihr Verhalten in dieser Zeit.

Ruhephase (Anöstrus)

In dieser Phase hat die Hündin Ruhe. Es verändert sich weder körperlich noch hormonell etwas.

Die Phase hat eine sehr unterschiedliche Dauer, sie kann zwischen 2 und 10 Monaten andauern.

Monoöstrischer Zyklus bedeutet, dass die Hündin nur einen Zyklus im Jahr hat. Das heißt die Ruhephase ( Anöstrus) dauert eher lang.

Polyöstrischer Zyklus bedeutet, dass die Hündin ihren Zyklus mehrfach im Jahr hat. Bei Hunden in der Regel 2-3 mal pro Jahr und somit ist die Ruhephase (Anöstrus) deutlich kürzer.

Zudem ist es bei Hunden so, dass sie bis ins hohe Alter trächtig werden können, sie haben also keine Menopause.

Um eine Regelmäßigkeit im Verlauf der eigenen Hündin zu erkennen und damit man in etwa abschätzen kann wann die nächste Läufigkeit bevor steht kann man in Dog Insights alles genau dokumentieren.

Interessant wird es vor allem wenn man mehrere Hündinnen hat, denn da kann man schnell mal den Überblick verlieren.

Trächtigkeitsdauer

Eine Hündin ist in der Regel ca. 63 Tage trächtig. Auf den Tag genau lässt sich dies nicht sagen, denn Hündinnen können sich vor dem Eisprung decken lassen und haben dadurch eine längere Tragezeit. Wurde die Hündin nach dem Eisprung gedeckt, so ist sie kürzere Zeit tragend. Auch das kann man gut erkennen, wenn man regelmäßig im Trächtigkeitstagebuch einträgt, wie sie sich verhält.

Dazu kommt noch, dass eine Hündin mit vielen Welpen eher eine kürzere Tragezeit hat als eine Hündin mit wenigen oder nur einem Welpen.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Hündin nicht nur einmal im Zyklus gedeckt werden kann, so dass die Möglichkeit einer Fremdüberdeckung besteht. Dadurch kann es passieren, dass die Hündin unterschiedliche Welpen austrägt.

1. Woche

Erster Deckakt und innerhalb von 48 Stunden sollte ein zweiter Deckakt stattfinden, um die Wahrscheinlichkeit einer Belegung zu erhöhen.

War der Akt erfolgreich wandert das Sperma zu den Eileitern in denen sich reife Eizellen befinden. Es kommt zur Befruchtung der Eizellen und diese wandern weiter in den Gebärmutterhals.

2. Woche

Die Eizellen entwickeln sich zu Blastocyten und die Embryos erreichen die Gebärmutter.

3. Woche

Nun kann es passieren, dass die Hündin an morgendlicher Übelkeit leidet, aufgrund der hormonellen Umstellung.

Zudem setzen sich die Blastocyten (Keimbläschen) an der Gebärmutterwand fest. Es kann passieren, dass die Hündin etwas Schleim absondert. Dies ist ein gutes Zeichen für einen erfolgreichen Deckakt.

4. Woche

Ab dem 22. Tag sind die Embryos per Ultraschall sichtbar und man kann bei einer Diagnostik den Herzschlag erkennen.

Die Hündin sollte nicht mehr zu viel arbeiten und mehr Proteine zu sich nehmen.

Es bilden sich Augen und Nervenstränge und es beginnt die Bildung von Organen. Außerdem beginnt die Entwicklung der Zitzen. Zu dieser Zeit ist die Trächtigkeit noch recht gefährdet.

5. Woche

Da die Welpen schon etwas Platz brauchen und sich bewegen, zieht die Hündin jetzt die Beine nicht mehr an den Körper. Zudem kann der Herzschlag nicht mehr zur Diagnostik verwendet werden, da sich mehr und mehr Fruchtwasser in der Gebärmutter bildet.

Bei den Welpen fangen an sich die Zehen, Krallen und Barthaare zu entwickeln und die Organe sind voll ausgebildet. Man kann den Kopf vom Rumpf unterscheiden und die Fellfarbe entwickelt sich.

Über ein Stethoskop kann man den Herzschlag der Welpen feststellen und bei der Hündin werden die Zitzen dunkler und schwellen an.

6. Woche

Die Hündin sollte die Umgebung der Geburt kennen lernen und nicht mehr zu viel belastet werden.

7. Woche

Über ein Röntgenbild könnte man jetzt die Größe der Welpen feststellen (gesundheitlich nur bei Problemen zu empfehlen).

Ab jetzt sollte einmal täglich die Temperatur im Anus gemessen und notiert werden.

Die Hündin verliert vermehrt Haare am Bauch.

8. Woche

Durch den Platzmangel im Bauch frisst die Hündin weniger.

Der Tierarzt sollte informiert werden, dass es jeder Zeit los gehen kann und es sollten alle nötigen Utensilien hergerichtet sein.

Die Hündin widmet sich deutlich mehr der Körperpflege, wird unruhig auf der Suche nach dem geeigneten Wurfplatz und beginnt diesen herzurichten.

Jetzt hilft es der Hündin kleine Waschlappen zum Nestbau zur Verfügung zu stellen und ihr mehrere kleinere Mahlzeiten zu füttern.

Man kann der Hündin den Schambereich mit warmem Wasser säubern und die Haare um die Zitzen kürzen.

9. Woche

Ab sofort sollte morgens und abends die Temperatur gemessen werden. Wenn die Temperatur um 1,5-2 Grad fällt geht in den nächsten Stunden die Geburt los.

Die Hündin wird unruhig und es kann sein, dass weiße Flüssigkeit aus der Vagina kommt.

Man kann die täglichen und wöchentlichen Veränderungen gut in einem Trächtigkeitstagebuch festhalten. Besonders die Temperaturmessungen sind wichtig, damit man der Hündin im richtigen Moment beistehen kann und nichts verpasst.

Trächtigkeitstagebuch: Ultraschall

Zur definitiven Feststellung einer Trächtigkeit dient die Sonographie. In der Regel lässt sich die Trächtigkeit zwischen dem 15. Und dem 29. Tag nach dem Deckakt feststellen.

Nicht jedes Ultraschallgerät ist geeignet. Ein schönes Ultraschallbild passt auch prima auf Dog Insights in das Trächtigkeitstagebuch.

Trächtigkeitstagebuch: Wurfkiste

Die Wurfkiste sollte eine weiche Unterlage haben, die man sehr gut reinigen kann und auch regelmäßig reinigen bzw. wechseln muss. Der Boden sollte entgegen der Unterlage in der Kiste keine Flüssigkeiten aufsaugen und leicht abzuwischen sein.

Die Wurfkiste muss so hoch sein, dass die Welpen nicht von alleine heraus kommen am Anfang. Jedoch sollte sie so niedrig sein, dass die Hündin ohne Probleme rein und raus hüpfen kann. Sie sollte so groß sein, dass sich die Hündin bequem hinlegen und ausstrecken kann und die Welpen außen herum noch Platz haben.

Zudem sollte am Rand ein Brett oder Balken befestigt sein, unter den die Welpen passen, jedoch nicht die Hündin, damit nicht aus Versehen ein Welpe zerquetscht wird (Distanzrahmen).

Die Wurfkiste sollte in einem separaten und ruhigen Raum stehen, ohne Zugluft und ohne grelles Licht. Vom Boden sollte es warm sein.

In den ersten 3 Lebenswochen ist eine zusätzliche Wärmequelle sinnvoll, da Welpen ihre Wärme noch nicht so gut halten können (keine eigene Thermoregulation). Die Temperatur sollte zwischen 35 und 38 Grad sein. Geeignet sind Wärmelampen und Heizkissen.

In der ersten Lebenswoche sollte die Umgebungstemperatur ca. 30 Grad betragen.

Trächtigkeitstagebuch: Die Geburt

Ankündigung der Geburt oder auch Eröffnungsphase genannt. Diese kann zwischen 6 und 36 Stunden betragen.

Diese Phase erkennt man daran, dass der Schambereich anschwillt und die Hündin vermehrt daran leckt. Es kann zur Schleimabsonderung kommen, die Hündin muss eventuell erbrechen oder öfter Urin absetzen. Sie ist nervös und es kann passieren, dass sie ihr Futter verweigert und sehr anhänglich wird.

Die Dauer der Geburt liegt in der Regel zwischen 6 und 18 Stunden. Dabei kommt es auch auf die Rasse an. Hunde mit langen Schnauzen haben öfter eine kürzere Geburt. Sollten die 24 Stunden überschritten werden sollte dringend ein Tierarzt hinzugezogen werden. Abhängig ist die Dauer der Geburt auch von der Anzahl der Welpen. Zwischen der Geburt der einzelnen Welpen gibt es immer mal längere oder kürzere Pausen. Meistens sind die Pausen zwischen 30 Minuten und 2 Stunden. Sollte die Pause länger sein ist es ratsam einen Tierarzt zu konsultieren. Gegen Ende der Geburt werden die Pausen häufig eher länger.

Die Nachgeburt hat die Föten mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und ist über die Nabelschnur mit den Welpen verbunden. Jeder Welpe besitzt eine eigene Plazenta. Die Plazenta kommt in der Regel nach jedem einzelnen Welpen heraus. Es kann aber auch passieren, dass die Nabelschnur während der Geburt schon reist und die Nachgeburt erst nach einem weiteren Welpen herauskommt oder sogar drin verbleibt. Wenn die Plazenta nicht heraus kommt muss ein Tierarzt aufgesucht werden. Darum ist es wichtig auch die Nachgeburten zu zählen.

Für das Ende der Geburt gibt es keinen sicheren Hinweis außer einen Ultraschall oder Röntgenbild vom Tierarzt. In der Regel wird die Hündin ruhiger und deutlich entspannter.

Kolostralmilch ist die erste Muttermilch. Diese dient dem Immunschutz der Welpen, da diese erst noch ein Immunsystem aufbauen müssen. Darin sind Antikörper der Hündin gegen Krankheiten enthalten. Es ist also sehr wichtig, dass jeder Welpe etwas davon bekommt. Sollte ein Welpe keine Kolostralmilch abbekommen, müssen von einem Tierarzt Abwehrstoffe gespritzt werden.

Trächtigkeitstagebuch: Erkrankungen der Welpen

Es gibt 3 wesentliche Erkrankungen die nach der Geburt auftreten können.

  1. Minute Virus of Canines(MVC) ist ein Parvo-Virus. Welpen können sowohl an Typ 1 als auch Typ 2 erkranken. Die Viren werden mit Maul oder Nase aufgenommen. Darum sollte man vor dem Welpenkontakt immer gründlich die Hände waschen und idealerweise keinen Besuch vor der 3. Lebenswoche empfangen. Empfehlenswert ist auch saubere Kleidung und keine Straßenschuhe bei den Welpen zu tragen. Die meisten infizierten Welpen sterben daran.
  2. Canines Herpes-Virus (CHV/CHV-1) Die Ansteckung kann schon vor der Geburt stattfinden, dann kommt es zur Abstoßung des toten Welpen. Bei einer Ansteclung kurz vor der Geburt wird der Welpe sehr schwach sein. Auch während der Geburt können sich Welpen damit anstecken. Nach der Geburt findet eine Ansteckung durch das Ablecken der Hündin statt. Die Ansteckungsgefahr ist bis Ende der 3. Lebenswoche sehr hoch. Außerdem ist die Sterblichkeit bis dahin sehr hoch. Durch eine Impfung der Hündin lässt sich dies verhindern.
  3. Fading-Puppy-Syndrom dabei sterben Welpen ohne ersichtlichen Grund sehr plötzlich. Dies ist auch keine eindeutige Infektionskrankheit, sondern der Begriff wird verwendet, wenn Welpen aus diffusen Gründen sterben.

Auch hier kann es hilfreich sein, wenn man in Dog Insights nachsehen kann wie der Welpe bis dahin drauf war. War er eher aktiv oder passiv, wie war die Gewichtszunahme. Gibt es andere körperliche Auffälligkeiten. Auch für einen Tierarzt ist es hilfreich einige Informationen zu bekommen.

Trächtigkeitstagebuch: Impfung von Welpen

Neugeborene bekommen von der Hündin über die Kolostralmilch maternale Antikörper. Impft man zu früh, werden die frisch geimpften Erreger durch die maternalen Abwehrkräfte bekämpft und es können keine Antikörper gebildet werden.

Impft man zu spät, kann es passieren, dass die Welpen eine Zeit lang ohne Immunschutz leben, was eine größere Ansteckungsgefahr birgt (immunologische Lücke).

Welpen sollten in der +- 8. Lebenswoche gegen Staupe, Parvivorose, Hepatites contagiosa canis und Leptisperose geimpft werden. Ab der +- 12. Woche sollten diese Impfungen wiederholt werden. In der 12. Lebenswoche darf auch das erste Mal gegen Tollwut geimpft werden. Mit der 16. Lebenswoche sollte eine 3. Grundimmunisierung gegen Staupe, Parvivorose, Tollwut und Hepatites contagiosa canis stattfinden (keine Leptisperose). Um ganz sicher zu gehen sollte eine 4. Grundimmunisierung zwischen 15 und 24 Monaten stattfinden. Danach können Auffrischungen in spezifischen Abständen stattfinden.

Da zu viel Impfen auch schaden kann ist es empfehlenswert nicht einfach in diesen Zeiträumen zu impfen, sondern eine Titerbestimmung durchführen zu lassen und dementsprechend zu impfen. Dies ist weniger belastend für den Körper.

Entwurmen gehört auch dazu. In der Regel werden die Welpen bis zum Umzug zu der neuen Familie 2-mal entwurmt. Da auch diese Tabletten starke Medikamente mit möglichen Nebenwirkungen haben, ist es sinnvoll nicht einfach zu entwurmen, sondern eine Kotprobe einzuschicken und nur zu entwurmen, wenn diese einen Wurmbefall ergibt.

Zudem wird jedem Welpen ein Mikrochip eingesetzt über den er identifiziert werden kann.

Sowohl die Impfungen als auch die Chipnummer werden im Heimtierausweis eingetragen. Dieser ist für jeden Hund innerhalb der EU Pflicht.

Besonders zum Entwurmen ist es hilfreich dies auch schriftlich festzuhalten. Dann weiß man immer wann das letzte Mal nachgesehen wurde und ob man nochmal entwurmen sollte bzw. eine Kotprobe einsenden sollte. Hier gibt es auch auf Dog Insights die Möglichkeit dies zu vermerken.

Trächtigkeitstagebuch: Entwicklungsphasen der Welpen

Es gibt verschiedene Entwicklungsphasen von Hunden, die nach dem Welpenalter nicht zu Ende sind. Hier gehen wir aber nur auf die Phasen bis zur Jugend ein.

Pränatale Phase:

Diese Phase wird auch Intrauterine Phase genannt, da die Entwicklung des Welpen nicht erst ab Geburt beginnt, sondern schon in der Gebärmutter. Stress der Hündin kann sich negativ auf die Welpen auswirken (Hirn- und Depressionsentwicklung, Geburtsgewicht, Wurfgröße). Zudem kann es passieren, dass Welpen mehr zu Angst und Nervosität neigen.

Neonatale Phase:

Diese Phase wird auch vegetative oder Neugeborenenphase genannt. Die beginnt mit der Geburt eines jeden Welpen. Das Ende dieser Phase kann variieren zwischen dem 10. Und 16. Lebenstag. In dieser Phase öffnen sich Augen und Gehörgänge.

Übergangsphase:

Oder auch transitive Phase bzw. transitionale Phase genannt. Diese Phase endet mit dem 12.-23. Tag. Festgemacht wird dies daran, dass der Beginn das Öffnen der Augen ist und das Ende durch das Erlangen der Hörfähigkeit erreicht ist. In dieser Zeit sollten die Welpen nicht von fremden Menschen angefasst werden.

Sozialisierungphase:

Weitere Bezeichnungen sind sensible Phase oder kritische Phase. Diese Phase geht von der 3. Bis zur 16. Lebenswoche. Diese Phase lässt sich nochmal unterteilen:

3.-8. Lebenswoche: Prägephase

In dieser Zeit lernt der Welpe seine Umwelt erstmal kennen. Alle Emotionen die er beim Erkunden der Umwelt mit den Situationen in Verbindung bringt prägen sich fest ein. Alles Negative was er erfährt wird um so schwerer wieder zu richten sein. Hieraus entstehen auch schnell Verhaltensauffälligkeiten und Störungen.

8.-16. Lebenswoche: Sozialisierungsphase

Hierbei lernt der Welpe die Regeln des sozialen Miteinanders. Mit allen Lebewesen die er in dieser Zeit kennen lernt verbindet er wie in der Prägephase Emotionen die sich in seinem Gedächtnis abspeichern. Auch diese lassen sich später nur schwer wieder ändern.

In dieser Phase sollte auch dem Deprivationssyndrom vorgebeugt werden.

Im Trächtigkeitstagebuch bzw. bei Dog Insights im Trainingstagebuch kann man die Merkmale eintragen und weiß so ganz genau, ob der Welpe eher ein Spätzünder oder ein Überflieger ist und erkennt auch wenn mal etwas anders ist.

Trächtigkeitstagebuch: Zähne

Welpen kommen wie wir Menschen ohne Zähne auf die Welt. Die ersten Milchzähne brechen in der 3.-4. Lebenswoche durch. In der Regel zuerst unten und dann oben jeweils die Fangzähne, dann die Schneidezähne und dann die Backenzähne.

Ab dem 4. Monat kann ein Hund in den Zahnwechsel kommen. Dies ist wie beim Menschen. Der Hund bekommt Wackelzähne, diese fallen aus und die bleibenden Zähne kommen nach.

Es kann zu einem doppelten Fangzahn kommen. Das bedeutet, der Milchzahn ist noch vorhanden, während der bleibende Fangzahn schon durchgebrochen ist. Sollte der Milchzahn nicht innerhalb weniger Tage ausfallen, sollte man einen Tierarzt draufschauen lassen, damit es nicht zu einer Gebissfehlstellung kommt.

Hunde haben insgesamt im bleibenden Gebiss 42 Zähne:

  • 12 Schneidezähne
  • 4 Fangzähne
  • 16 vordere Backenzähne
  • 10 hintere Backenzähne

Das Milchgebiss unterscheidet sich durch nur 12 vordere Backenzähne.

Zudem gibt es verschiedene Arten von Gebissen. Die meisten Hunde haben ein Scherengebiss. Zudem gibt es Hechtgebiss (Vorbiss) und das Karpfengebiss (Überbiss).

Trächtigkeitstagebuch: Abgabe

Vor der Abgabe müssen Welpen entwurmt werden, einen entsprechenden Impfstatus (Grundimmunisierung) haben, gechipt sein und einen Heimtierausweis ausgestellt bekommen.

Bei der Abgabe bekommt man von einem seriösen Züchter immer eine Abstammungsurkunde mit. Dazu gibt es oftmals noch ein dickes Paket mit Informationen, wie Futtersorte und Ideen zur Erziehung und Beschäftigung oder auch Informationen zur Entwurmung und Impfung.

Ab da kann dann die neue Familie auch auf Dog Insights ein Trainingstagebuch führen und der Züchter kann seinem Schützling weiter folgen und sich mit der neuen Familie austauschen und gegebenenfalls Tipps geben.

Andersrum kann die neue Familie vorher schon die Entwicklung der Welpen auf Dog Insights verfolgen und schon sehr viele Informationen erhalten.

Kostenloses Trächtigkeitstagebuch

Bei Dog Insights kannst du kostenlos dein Trächtigkeitstagebuch führen.