Datenschutz und Auftragsdatenverarbeitungsvertrag bei Dog Insights

Das Thema Datenschutz und DSGVO wird bei Dog Insights sehr ernst genommen. Ausführliche Informationen zur Art und Weise wie Daten auf unserer Webseite erfasst werden, findest du in unserer Datenschutzerklärung. In diesem Beitrag möchten wir das Thema etwas allgemeiner erläutern, vor allem für Hundeschulen, die auch mit Daten ihrer Kunden bei Dog Insights arbeiten können. Grundsätzlich geht es in diesem Beitrag um alle registrierten Benutzer bei Dog Insights und die Frage, ob ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (AVV) benötigt wird oder nicht.

Registrierte Dog Insights Benutzer

Zunächst einmal gilt für alle registrierten Benutzer, egal ob Hundebesitzer, Hundeschule, Hundetrainer, …, dass Dog Insights als Datenschutzverantwortlicher („Verantwortlicher“ gemäss Art. 4 Nr. 7 DSGVO) gilt. Somit ist ähnlich wie bei Facebook, Instragram etc. der Webseitenbetreiber bzw. die online Plattform dafür verantwortlich, was mit deinen Daten passiert. Aus diesem Grund ist es zunächst nicht notwendig/richtig ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag zwischen Dog Insights und einem registrierten Benutzer abzuschließen. Das vertragliche Verhältnis zwischen Dog Insights und einem registrierten Benutzer kommt beim Registrieren und Akzeptieren unserer Nutzungsbedingungen zustande.

Registrierte Hundeschulen bei Dog Insights

Wenn du als registrierter Benutzer bei Dog Insights eine Hundeschule betreibst, erhältst du Zugriff auf Funktionen, die es dir ermöglichen, Daten von deinen Kunden zu Erfassen, zu Bearbeiten und zu Speichern. Damit sind ausschließlich Kunden von dir gemeint, die nicht als Benutzer bei Dog Insights registriert sind. In diesem Fall wäre Dog Insights der Auftragsdatenverarbeiter („Auftragsverarbeiter“ gemäss Art. 4 Nr. 8 DSGVO) und du als Hundeschule wärst Datenschutzverantwortlicher („Verantwortlicher“ gemäss Art. 4 Nr. 7 DSGVO). Daher bieten wir für Hundeschulen das Abschließen eines Auftragsdatenverarbeitungsvertrags an. Dieser Vertrag kann einfach online abgeschlossen werden.

Fallbeispiel wenn kein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag nötig ist

Zur Verdeutlichung und einfachen Darstellung der oben erklärten Verhältnisse, gibt es hier ein kleines Beispiel aus beiden Perspektiven: Ein Hundebesitzer stellt auf Dog Insights eine Anfrage bei einer Hundeschule, mit der Bitte, das beigefügte Video von ihrem Hund zu analysieren und das Verhalten des Hundes zu erläutern. Die Hundeschule bearbeitet diese Anfrage auf Dog Insights und sendet die Video Analyse zurück an den Kunden. In so einem Fall ist kein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag nötig.

Fallbeispiel wenn ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag nötig ist

Eine Hundeschule bekommt bei Whatsapp ein Video von einem Kunden gesendet mit der Bitte, das beigefügte Video von ihrem Hund zu analysieren und das Verhalten des Hundes zu erläutern. Nun liegt es in der Verantwortung der Hundeschule, wie die Daten ihres Kunden weiter verarbeitet werden. Wenn sich die Hundeschule dafür entscheidet, die Video Analyse bei Dog Insights durchzuführen und dann z.B. per Whatsapp wieder an den Kunden weiterleitet, ist ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag zwischen Hundeschule und Dog Insights nötig.